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  • Hilfsmittel – was ist das?

    Hilfsmittel gleichen körperliche Funktionseinschränkungen des Körpers aus. Ihre Verwendung  erleichtert Betroffenen die meisten Alltagsaktivitäten, Mobilität, Hygiene oder soziale Interaktion. Daher sind sie für viele Menschen unerlässlich, um selbstbestimmt zu arbeiten oder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.    Zu den allgemeinen Hilfsmitteln zählen einerseits Produkte wie Hörgeräte, Sehhilfen, Gehhilfen, Rollstühle, orthopädische Schuhe, Kompressionsstrümpfe, Prothesen oder Blutzuckermessgeräte. Auch gibt es andererseits Hilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind, wie beispielsweise Inkontinenzhilfen oder Stoma-Artikel.      Was sind Hilfsmittel und was nicht? Die Krankenkassen zahlen nur die oben genannten wirklichen Hilfsmittel, Dienstleistungen gelten nicht als Hilfsmittel und werden nicht von der Krankenkasse übernommen. Hilfsmittel sind ausschließlich als bewegliche Gegenstände definiert. Das bedeutet, dass weder Dienstleistungen noch behindertengerechte Umbauten von Immobilien, etwa der Einbau eines Treppenlifts, dazugehören. Bei einigen Hilfsmitteln muss der Versicherte einen Teil selbst zahlen. Dies ist bspw. der Fall bei Gegenständen, die jeder Mensch im täglichen Leben braucht und die gleichzeitig dem Ausgleich einer Behinderung oder der Sicherung der Behandlung dienen ‒ wie zum Beispiel orthopädische Schuhe. Hier wird ein Eigenanteil angerechnet. Für Pflegehilfsmittel kommt nicht die Krankenkasse, sondern die Pflegeversicherung auf. Die Krankenkassen dürfen die Kosten der Hilfsmittel nur übernehmen, wenn diese erforderlich sind, um den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen.     Hilfsmittel – was zahlt die Krankenkasse? Die Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für Hilfsmittel mit teilweise starken Einschränkungen. Als Bezieher von Hilfsmitteln erhalten Sie diese in der Regel durch ein Sanitätshaus, das Vertragspartner ihrer Krankenkasse ist. Sollten Sie jedoch ihre Hilfsmittel von einem anderen Leistungserbringer erhalten, der nicht Vertragspartner ihrer Krankenkasse ist, müssen Sie die Mehrkosten selbst tragen. Daher empfiehlt es sich, dass Sie sich frühzeitig informieren und sich von ihrer Krankenkasse alle möglichen Vertragspartner nennen lassen.   Bei der Kostenübernahme unterscheiden die Krankenkassen zwischen Hilfsmitteln, für die ein Festbetrag besteht, und Hilfsmitteln, die keinen Festbetrag haben.   Hilfsmittel mit Festbetrag: In diesem Fall übernehmen die Kassen die Kosten bis zur Höhe des Festbetrags. Hilfsmittel ohne Festbetrag beim Vertragspartner: Die Kassen übernehmen die Kosten bis maximal zur Höhe des vertraglich vereinbarten Preises. Hilfsmittel ohne Festbetrag bei Leistungserbringern, die nicht Vertragspartner der Krankenkasse sind: Hier werden nur Kosten in Höhe des niedrigsten Preises einer vergleichbaren Leistung des Vertragspartners erstattet.   Übrigens: Wird ein Hilfsmittel von Ihrer Krankenkasse abgelehnt, können Sie gegen diese Entscheidung innerhalb eines Monats Widerspruch einlegen. Bleibt es bei einem ablehnenden Bescheid, haben Sie die Möglichkeit vor dem Sozialgericht Klage gegen den Widerspruchsbescheid einzureichen.  

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  • Wegweiser für Pflegebedürftige und deren Angehörige

    Menschen, die sich im fortschreitenden Alter oder aufgrund einer schweren Erkrankung nur eingeschränkt oder gar nicht mehr selbst versorgen können, haben Anspruch auf Hilfe, um ihren Alltag zu meistern. Diese Hilfe steht jeder pflegebedürftigen Person zu und soll dafür sorgen, dass die Person ihr Leben so lange wie möglich weitgehend selbstständig und im heimischen Umfeld führen kann. Oft werden ältere und kranke Menschen von ihren Angehörigen gepflegt, was zumeist eine schwere Belastung für die pflegende Person darstellt. Nicht nur psychisch und physisch, sondern auch im Bezug auf das soziale Leben. Um die Pflege von Angehörigen einfacher zu gestalten und die pflegende Person zu entlasten, stehen dem Versicherten diverse Hilfsmittel zur Sicherstellung der Pflege zu.     Die häusliche Pflege Um dem Pflegebedürftigen so lange wie möglich den Aufenthalt in den eigenen Wohnräumen zu ermöglichen, gibt es die häusliche Pflege. Hier wird der Patient von einem Angehörigen oder Bekannten und in manchen Fällen auch von einem ambulanten Dienst betreut.   Die ambulante Pflege In diesem Fall wird der Pflegebedürftige zwar auch im häuslichen Umfeld, jedoch von einem ambulanten Pflegedienst gepflegt. Dies kann auch zur Entlastung abwechselnd mit der Pflege von Angehörigen einhergehen.   Die stationäre Pflege Bei der stationären Pflege ist der Patient in einem zugelassenen Pflegeheim untergebracht und wird dort durch Fachpersonal vollstationär betreut. Voraussetzung für eine Unterbringung in stationärer Pflege ist, dass die ambulante Pflege nicht mehr ausreichend gewährleistet werden kann.     Pflegegrade Seit 2017 regelt das Pflegestärkungsgesetz die Einteilung der Schwere der Einschränkung in Pflegegrade. Für die Einstufung in die fünf Pflegegrade ist die noch vorhandene Selbstständigkeit ausschlaggebend.   Je nach Schwere der Beeinträchtigung der pflegebedürftigen Person erfolgt eine Zuteilung in einen Pflegegrad. Für die Beurteilung wird die Person mittels eines Punktesystems in sechs unterschiedlichen Modulen bewertet. Dabei wird die noch vorhandene Mobilität, die mentalen Fähigkeiten, Verhaltensweisen, die Möglichkeit der Selbstversorgung, der Umgang mit krankheitsbedingten Belastungen und die Meisterung des Alltagslebens betrachtet.   Aufgrund der erreichten Punkte erfolgt die Einstufung in einen Pflegegrad, wobei der erste Pflegegrad einer geringen Beeinträchtigung der Selbstständigkeit entspricht und der fünfte Pflegegrad einer schwersten Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung.     Pflegegradrechner Berechnen Sie mit dem kostenlosen Pflegegradrechner online Ihren Pflegegrad. Der kostenlose Pflegegradrechner dient nur zur ersten groben Orientierung und stellt keine verbindliche Einstufung dar.   Pflegegeld Wurde ein körperlich oder geistig eingeschränkter Mensch in einen Pflegegrad von 2 bis 5 eingestuft hat er grundsätzlich Anspruch auf Pflegegeld. Voraussetzung dafür ist die Pflege in den Wohnräumen des Pflegebedürftigen durch Verwandte oder Bekannte.   Personen mit dem Pflegegrad 1 erhalten jedoch kein Pflegegeld, da diese nicht auf fremde Hilfe angewiesen sind und ihr Leben noch selbst meistern können.   Das Pflegegeld dient zur Sicherstellung der pflegerischen Leistungen und wird dem Pflegebedürftigen durch die zuständige Pflegekasse zur freien Verfügung ausbezahlt.   Pflegegrad 1 - es besteht kein Anspruch auf Pflegegeld. Pflegegrad 2 - Pflegegeld bis € 316 monatlich. Pflegegrad 3 - Pflegegeld bis € 545 monatlich. Pflegegrad 4 - Pflegegeld bis € 728 monatlich. Pflegegrad 5 - Pflegegeld bis € 901 monatlich.   Zusätzlich zum Pflegegeld gebühren dem Pflegebedürftigen weitere Leistungen der Pflegekasse. So haben Pflegebedürftige und deren Angehörige je nach Bedarf und Einstufung in die Pflegegrade Anspruch auf Pflegesachleistungen, Pflegehilfsmittel, Kurzzeit- und Verhinderungspflege, Tages- und Nachtpflege sowie Betreuungs- und Entlastungsleistungen.     Pflegehilfsmittel zum Verbrauch Eine Besonderheit stellen die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch dar. Diese werden mit einem monatlichen Betrag in Höhe von 40 EUR von der Pflegeversicherung subventioniert. Pflegebedürftige Menschen, die in häuslicher Pflege betreut werden, haben unabhängig vom Pflegegrad Anspruch auf diese Leistungen. Diese dienen der pflegerischen Versorgung und sind im Hilfsmittelverzeichnis geregelt.   Die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel sind nicht verordnungspflichtig und können ganz einfach in Sanitätshäusern oder in der Apotheke bezogen werden.   Pflegehilfsmittel online bestellen: Jetzt mit MEDI-PAKET das Pflegepaket für 40 Euro sichern!

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  • Kalorienreiche Nahrung zur Gewichtszunahme nach schwerer Krankheit und für Senioren mit erhöhtem Nährstoffbedarf

    Lang andauernde oder schwere Krankheiten können besonders bei älteren Menschen Untergewicht und Mangelerscheinungen hervorrufen. Für eine gesunde Gewichtszunahme ist es wichtig, den Körper mit genügend Energie zu versorgen. Dies kann mit spezieller hochkalorischer Trinknahrung und kalorienreicher Ernährung erzielt werden. Neben einer hohen Energiedichte stehen hier besonders die Zufuhr von lebenswichtigen Mineralien, Vitaminen und Eiweißen im Vordergrund. Malnutrition - Mangelernährung im Alter Der Begriff Malnutrition beschreibt eine Mangel- bzw. Unterernährung. Die Mangelernährung ist eine schleichende Erkrankung, die vor allem im fortgeschrittenen Alter zu beobachten ist. Oft nehmen Senioren über einen längeren Zeitraum zu wenig lebensnotwendige Nährstoffe zu sich und leiden mit der Zeit an einer Unterversorgung mit Energie, Proteinen und Vitaminen. In vielen Fällen wird die dadurch auftretende Antriebslosigkeit und Gewichtsabnahme als Altersschwäche bezeichnet. Werden die Symptome einer Mangelernährung jedoch nicht behandelt, steigt das Sterblichkeitsrisiko und es kann zu lebensbedrohlichen Situationen kommen. pixabay - sabinevanerp Symptome einer Mangelernährung Die Symptome einer Mangelernährung sind vielfältig, daher ist eine aufmerksame Beobachtung und eine regelmäßige Gewichtskontrolle bei Senioren wichtig, um frühzeitig einer Mangel- oder Unterernährung vorbeugen zu können. Allgemeine Schwäche Müdigkeit Antriebslosigkeit Gewichtsabnahme Beeinträchtigte Wundheilung Abnehmende Muskelkraft Wenig bis gar kein Appetit Geringe Flüssigkeitszufuhr Trockene und rissige Haut Mit Aufbaunahrung gefährlichen Gewichtsverlust ausgleichen Wenn Menschen im fortgeschrittenen Alter oder nach langer Krankheit ihren Nährstoffbedarf nicht mehr aus der täglichen Nahrung decken können und an Gewicht verloren haben, kann eine Therapie mit Aufbaunahrung sinnvoll sein um ein gesundes Gewicht, bzw. das Idealgewicht zu erreichen. Sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem behandelndem Arzt, er wird Ihnen im Bedarfsfall die geeignete Aufbaunahrung verordnen. Inhaltsstoffe und Zusammensetzung von Trinknahrung Trinknahrung oder Astronautenkost wurde speziell zur Unterstützung beim Gewichtsaufbau und zum Ausgleich von Mangelerscheinungen entwickelt. Sie enthält alle essentiellen Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe in konzentrierter Form und versorgt zudem den Körper mit den notwendigen Eiweißen, Fetten und Kohlenhydrate. Laut der Empfehlung der DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung entspricht die Zusammensetzung einer Standard-Trinknahrung der einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. So enthält eine Portion Trinknahrung in der Regel etwa 50 Prozent Kohlenhydrate bis zu 30 Prozent Fette 10 bis 20 Prozent Eiweiß. Enthält eine Trinknahrung mehr als 20 Prozent an Eiweißen, wird sie als eiweißreich gekennzeichnet. Anmerkung: Trinknahrungen, die speziell für diverse Krankheitsbilder, wie Diabetes, Morbus Crohn usw. entwickelt wurden, unterscheiden sich in der Zusammensetzung. Die spezifische Zusammenstellung der Inhaltsstoffe ist auf der Verpackung gekennzeichnet. Auskunft und Beratung über die für Sie geeigneten Produkte erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Facharzt oder in der Apotheke. Tipps zur Verwendung von hochkalorischer Trinknahrung, Cremes und Puddings Hochkalorische Trinknahrung eignet sich hervorragend, um die täglichen Mahlzeiten mit zusätzlichen Nährstoffen anzureichern.     Verwenden Sie Puddings oder Cremes als Topping für einen Kuchen, statt Joghurt im Frühstücksmüsli, tiefgekühlt als Eis am Stiel, zusammen mit Mascarpone in einem Tiramisu, als Füllung für Pfannkuchen. Verwenden Sie Trinknahrung als Erfrischungsgetränk gemischt mit Mineralwasser oder Fruchtsäften, statt Milch im Kakao und Kaffee. Neutrale Sorten können Sie in Suppen und Soßen unterrühren, im Brotaufstrich verarbeiten, als Soße zu Fleisch, Reis, Teigwaren oder Kartoffel servieren, anstelle von Milch in Knödel, Rührei und Kuchen verwenden. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie Sie kalorienreiche Trinknahrung in Ihren Alltag integrieren können. 5 kalorienreiche und wandlungsfähige Rezepte Hier stellen wir Ihnen 5 Rezepte mit einer hohen Energiedichte vor, die Sie ganz nach Belieben abwandeln können. Die Rezepte werden mit Trinknahrung angereichert, um eine höhere Nährstoffzufuhr pro Mahlzeit zu erzielen. Anmerkung: Diese Angaben dienen lediglich zur Inspiration und stellen keinen medizinischen Diätplan dar. Avocado Schoko Creme (2 Portionen) Zutaten: 1 reife Avocado 200 ml Trinknahrung Schoko 1 Vanilleschote Zubereitung: Die Avocado halbieren und den Kern entfernen. Die Avocadohälften mit einem Löffel aushöhlen und das Fruchtfleisch pürieren. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Vanillemark mit der Messerspitze herauskratzen. Die pürierte Avocado mit dem Vanillemark und der Trinknahrung gut vermengen und servieren. TIPP: Obwohl Avocado und Schoko das perfekte Duo sind, schmeckt die Avocadocreme auch mit Trinknahrung Vanille hervorragend. Erdbeer-Shake mit Eis (2 Portionen) Zutaten: 250 g frische Erdbeeren 200 ml Trinknahrung Erdbeere 50 ml Kokosmilch Vanillezucker nach Belieben 4 Kugeln Vanilleeis Zubereitung: Die Erdbeeren gründlich waschen und das Blattgrün entfernen. Die Trinknahrung zusammen mit der Kokosmilch, den Erdbeeren und dem Vanillezucker pürieren und in ein hohes Glas füllen. Mit dem Vanilleeis garnieren und genießen. TIPP: Wandeln Sie das Rezept ganz nach Ihrem Geschmack mit verschiedenen Obstsorten ab oder tauschen Sie das Vanilleeis gegen Schokoeis. Gemüsesuppe (2 Portionen) pixabay - Einladung_zum_Essen Zutaten: 100 g Kartoffeln 1 kleine Gemüsezwiebel 2 Karotten 100 g Sellerieknolle 200 ml Trinknahrung neutral 300 ml Gemüsebrühe Schmand zur Dekoration Salz Pfeffer Zubereitung: Das Gemüse schälen und in kleine Würfel schneiden. Das klein geschnittene Gemüse in 1 EL Olivenöl kurz anbraten und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Das Ganze etwa ½ Stunde köcheln lassen. Das weichgekochte Gemüse mit dem Mixstab pürieren und die neutrale Trinknahrung untermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einem Klecks Schmand servieren. TIPP: Für mehr Abwechslung verwenden Sie einfach Gemüse nach Saison. Diese Suppe gelingt auch mit Pastinake, Kürbis, Brokkoli oder Blumenkohl. Paprika-Rahmnudeln (2 Portionen) Zutaten: 100 g Nudeln nach Wahl 50 ml Gemüsebrühe 200 ml Trinknahrung neutral 1 kleine Gemüsezwiebel 2 rote Gemüsepaprika Pfeffer Salz Zubereitung: Kochen Sie die Nudeln nach Packungsanweisung und stellen Sie sie warm. Die Paprika waschen und das Kerngehäuse entfernen und in grobe Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und ebenfalls grob schneiden. Das Gemüse in etwas Öl anschwitzen und mit der Brühe aufgießen. 10 Minuten köcheln lassen und anschließend pürieren. Die Trinknahrung unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Soße über die Nudeln verteilen und servieren. TIPP: Die Paprika lässt sich ganz einfach durch Karotten oder Brokkoli austauschen. Pikante Pfannkuchen (2 Portionen) Zutaten: 100 g Mehl 200 ml Trinknahrung neutral 1 Ei 2 Scheiben Speck 1 Apfel Zubereitung: Mehl, Trinknahrung und Ei zu einem glatten Teig verrühren. Den Apfel in dünne Scheiben schneiden und das Kerngehäuse entfernen. In einer flachen Pfanne den Speck leicht anbraten, die Apfelscheiben hineinlegen und den Teig darüber verteilen. Die Pfannkuchen bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldgelb backen. Ergibt je nach Dicke etwa 3 – 4 Pfannkuchen. TIPP: Für eine süße Variante einfach den Speck weglassen. Für noch mehr Abwechslung tauschen Sie den Apfel gegen Bananen oder andere Obstsorten. Quellenangaben: Was essen bei KrebsGesund.at

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  • Günstige Produkte für Haushalt und Körperpflege

    Der Alterungsprozess der Haut Bei jungen Menschen erneuert sich die äußere Hautschicht (Epidermis) etwa alle 28 Tage. Bei älteren Menschen lässt die Erneuerungsfähigkeit der Zellen nach und die obere Schicht der Haut benötigt im fortgeschrittenen Alter bereits bis zu 35 Tage, um sich zu erneuern. Diese physiologischen Veränderungen machen sich aufgrund der nachlassenden Elastizität der Haut auch optisch bemerkbar. Symptome der Hautalterung Mit zunehmendem Alter entwickeln sich vielfältige Symptome der Hautalterung: Trockenheit Dünne Haut Vermehrter Juckreiz Entwicklung von Altersflecken und Falten Leicht reizbar Anfällig für Infektionen und Blutergüsse Langsamere Heilung pixabay - geralt Die richtige Haut- und Körperpflege in der Altenpflege Mit zunehmendem Alter ändern sich die Bedürfnisse der Haut. Pflegeprodukte, die in jungen Jahren gut für die Haut waren, bringen im Alter oft nicht mehr den gewünschten Effekt und sind in manchen Fällen sogar schädlich für die zunehmend empfindlichen Hautpartien. Aufgrund von mangelndem fachlichem Wissen wird die Haut von pflegebedürftigen Personen vor allem in der häuslichen Pflege häufig falsch oder nur unzureichend gepflegt. Für private Pflegepersonen stellt der fachgerechte Umgang mit Körperpflegeprodukten bei älteren Patienten eine große Herausforderung dar. Die große Vielfalt an Produkten für Haushalt und Körperpflege überfordert nicht professionell ausgebildete Pflegekräfte zusehends. Um die richtigen Produkte für die alternde Haut des Pflegebedürftigen zu verwenden, bietet sich deshalb die Rücksprache mit einem Dermatologen an. Gute Körperpflegeprodukte müssen nicht teuer sein Mittlerweile gibt es viele verschiedene Pflegeprodukte auf dem Markt, die mit zusätzlichen Nähr- und Vitalstoffen angereichert und speziell auf die Bedürfnisse von alternder Haut ausgerichtet sind. Die Preisspanne ist groß und meist fällt die Auswahl schwer. Doch oft sind vor allem die günstigen Körperpflegeprodukte mit nur wenigen Zusätzen die bessere Wahl. Prüfen Sie vor dem Kauf die Inhaltsstoffe der Produkte genau und lassen Sie sich im Zweifelsfall von einem Fachverkäufer, einem Pharmazeuten oder einem Dermatologen beraten. pixabay - chezbeate Beachten Sie bei der Auswahl der geeigneten Körperpflegeprodukte einige Regeln: Verwenden Sie Waschlotionen mit einem pH-Wert, der bei 5,5 liegt, um den Säureschutzmantel wieder aufzubauen. Verzichten Sie auf herkömmliche Seifen, diese sind oft zu aggressiv für die Haut und trocknen diese aus. Produkte auf Öl- oder Fettbasis sorgen für eine bessere Rückfettung und regulieren die Hautfeuchtigkeit. Meiden Sie parfümierte Produkte, die die Haut reizen könnten. Verzichten Sie ebenso auf Produkte auf Alkoholbasis und Produkte mit ätherischen Ölen, auch diese können die Haut mitunter stark reizen. Vor allem die Behandlung mit Franzbranntwein sollte vermieden werden, da durch die Zusätze die alternde Haut geschädigt werden kann. Mit Urea, Kreatin, Ölen, Milchsäure oder Glycerin versetzte Produkte können trockene Haut wieder geschmeidiger machen. Richtige und fachgerechte Pflege mit einfachen Tipps Eine fachgerechte Pflege hängt jedoch nicht nur von den verwendeten Produkten ab, sondern auch von der Häufigkeit und Durchführung dieser. Grundsätzliches zur Pflege Benutzen Sie für die Körperreinigung Einmalhandschuhe oder Waschhandschuhe aus Baumwolle, diese sind besonders für empfindliche und leicht reizbare Haut geeignet. Trocknen Sie die Haut nach dem Waschen gründlich ab. Tupfen Sie die Haut mit einem weichen und saugfähigen Tuch ab und vermeiden Sie übermäßiges Reiben. Umgebung und Raumtemperatur Da ältere Personen meist recht kälteempfindlich sind, achten Sie beim Waschen der pflegebedürftigen Person auf eine angenehme Raumtemperatur von etwa 24 – 26 °C. Wird die Waschung in einem Raum durchgeführt, der von mehreren Personen benutzt wird, stellen Sie einen Sichtschutz für mehr Privatsphäre auf. Gesichtspflege Bei der Pflege der empfindlichen Gesichtshaut ist besondere Vorsicht geboten. Reinigen Sie zuerst die Augenpartie, danach die Wangen, Mund, Ohren und Hals. Hände und Füße Meist werden Hände und Füße besonders stark beansprucht und sind dadurch oft trocken und rissig. Cremen Sie die betroffenen Hautstellen mehrmals am Tag mit speziellen Cremes für sehr trockene Haut ein. Produkte für Haushalt und Körperpflege bei Inkontinenz Ein Großteil der an Inkontinenz leidenden Personen ist über 60 Jahre alt. Mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit an Inkontinenz zu erkranken. Daher ist eine regelmäßige Pflege in diesem Fall besonders wichtig. Lesen Sie hier alles über das Thema Inkontinenz.Leiden ältere Menschen an Inkontinenz birgt der Kontakt mit Urin und Stuhl auf der Haut weitere Risiken. Die ohnehin schon geschwächte Haut wird durch den aggressiven Harnstoff und das Ammoniak stark belastet und es ist mit ernsthaften Erkrankungen zu rechnen.Ist der Säureschutzmantel der Haut einmal angegriffen, können sich Pilze und Bakterien ungehindert vermehren. Für einen gesunden Säureschutzmantel sollten daher nur Seifen und Lotionen mit einem pH-Wert von 5,5 verwendet werden.Greifen Sie zu saugfähigen Inkontinenzartikeln und wechseln Sie die Einlagen und Windeln regelmäßig, um einen unnötig langen Kontakt von Urin und Stuhl auf der Haut zu vermeiden. Für die schnelle Reinigung zwischendurch eignet sich milder Reinigungsschaum oder spezielle Reinigungstücher. pixabay - silviaritaVerwenden Sie zur Pflege der Intimzone keine stark fettenden Salben, diese könnten die Saugleistung der Inkontinenzprodukte reduzieren. Lassen Sie beim Wechsel der Inkontinenzwindeln die Haut einige Zeit an der frischen Luft atmen, um Reizungen und Hautirritationen vorzubeugen. Im Falle von schwerer Inkontinenz empfiehlt sich die Verwendung einer Bettschutzeinlage, da durch längeren Kontakt mit Harn und Stuhl Entzündungen entstehen können. Erleichterung im Pflegehaushalt mit praktischen Pflegehilfsmitteln Nicht nur die auf die speziellen Bedürfnisse zugeschnittenen Pflegeprodukte, sondern auch praktische Alltagshelfer in der Pflege können den Pflegealltag erleichtern. In unserem Sortiment finden Sie unter anderem: Faltbare Fußbäder für die schnelle und unkomplizierte Fußpflege. Zahnprothesendosen mit Reinigungsbürste für die einfache und bequeme Reinigung der dritten Zähne. Toilettensitz-Erhöhungen mit Deckel für den leichteren Toilettengang. Dosierspender zur hygienischen Abgabe von Desinfektionsmittel, Seifen und Waschlotionen. Finden Sie in unserem Online Shop eine Auswahl an günstigen Produkten für Haushalt und Körperpflege.TIPP: Pflegebedürftige mit einem anerkannten Pflegegrad 1 bis 5, haben Anspruch auf einen monatlichen Zuschuss der Pflegekasse für Pflege- und Hilfsprodukte. Lassen Sie sich von unseren Mitarbeitern ausführlich zu den diversen Pflegepaketen beraten. Quellenangaben:ZQPThema Altenpflege

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  • Astronautennahrung als Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke

    Besonders im fortschreitenden Alter ist die Nahrungsaufnahme für manche Personen aufgrund von Problemen beim Schlucken oder Kauen nur schwer möglich. Durch diese Einschränkung ist eine nährstoff- und vitaminreiche Ernährung oft nicht gegeben. Der Körper kann nicht mehr mit den lebensnotwendigen Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen versorgt werden. Um einer Mangel- oder Unterernährung vorzubeugen bietet die Astronautenkost eine gute Möglichkeit zur Grundversorgung mit allen notwendigen Nährstoffen. Die Astronautenkost ist auch unter Trinknahrung bekannt und stellt in der Regel eine kalorienreiche Variante der Ernährung dar. Das gebrauchsfertige Getränk mit einer hohen Nährstoffdichte enthält alle essentiellen Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiße, die den normalen Nährstoffbedarf eines Menschen decken. pixabay - www_slon_pics Astronautennahrung – der Ursprung der Trinknahrung Mit Beginn der Raumfahrt in den 1960er Jahren, mussten sich die Ernährungswissenschaftler etwas Besonderes einfallen lassen, um die Astronauten während der bemannten Raumfahrt optimal mit allen notwendigen Nährstoffen versorgen zu können. Anfangs noch in Tuben- oder Würfelform wurde das Trockenessen bis zur heutigen Trinknahrung stetig weiterentwickelt. Die Astronautenkost bildet somit den Ursprung der Trinknahrung. Einsatz der Astronautennahrung Die Astronautennahrung wird vorrangig bei älteren Menschen, welche durch Krankheiten oder Operationen geschwächt sind, oder aus anderen Gründen keine normale Kost aufnehmen können, eingesetzt. Durch die Einnahme der hochkalorischen Trinknahrung können Ernährungsdefizite bei Mangel- als auch Unterernährung ausgeglichen werden. Sie findet jedoch auch Einsatz bei Patienten mit Schluckstörungen, entzündlichen Darmerkrankungen, Demenz oder Stoffwechselerkrankungen und leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitszustand von geschwächten Personen. Formen der Astronautennahrung Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden, gibt es heutzutage bereits viele verschiedene Formen der Astronautennahrung. Trinknahrung in gebrauchsfertigen Fläschchen, ideal für unterwegs. Trinknahrung in Pulverform zum einfachen Anrühren mit Wasser, Milch oder anderen Flüssigkeiten. Gelier- und Andickungsmittel, für die Bindung von Soßen, Suppen und anderen Flüssigkeiten. Astronautenessen in Form von Essensbrei und Cremes für den Nachtisch. pixabay - NjoyHarmony Da jede Krankheit eine individuelle Behandlung erfordert und auch unterschiedliche Nährstoffdefizite mit sich bringt, gibt es eine ganze Reihe von Trinknahrungen mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen und Kaloriengehalt. So wurde eine speziell hochkalorische Trinknahrung für Patienten mit hohem Gewichtsverlust und Mangelerscheinungen entwickelt, die einen besonders hohen Energiegehalt, sowie konzentrierte Nähr- und Vitalstoffe enthalten. Für Menschen mit Niereninsuffizienz ist eine Astronautennahrung mit einem geringen Eiweißanteil erhältlich, um eine bessere Verträglichkeit zu gewährleisten. Es gibt jedoch auch Spezialnahrung für an Alzheimer erkrankte Personen oder für Menschen mit Dysphagie. Lassen Sie sich im Zweifelsfall von einem Arzt beraten, welche Trinknahrung für Sie am besten geeignet ist und die richtige Nährstoffzusammensetzung für Ihre Genesung aufweist. Für wen ist die Astronautennahrung geeignet? Generell ist die Astronautennahrung für jede Person geeignet, die noch in der Lage ist, die Nahrung über den Magen-Darm-Trakt aufzunehmen und zu verarbeiten (enterale Ernährung). Dank der flüssigen oder cremigen Konsistenz der Astronautennahrung ist eine orale Nahrungsaufnahme auch bei Schluckbeschwerden möglich. Nur wenn die Nahrungsaufnahme auf oralem Wege nicht mehr machbar ist, kann die Verabreichung der Trinknahrung auch direkt mittels Sonde in den Magen erfolgen. Wo findet Astronautennahrung Verwendung? Die Anwendungsgebiete der hochkalorischen Trinknahrung sind vielfältig, vorrangig wird sie in der Altenpflege, bei Krankheit oder nach Operationen und in der Palliativpflege eingesetzt. Doch auch Personen in der häuslichen Pflege, die aufgrund von Alter oder Erkrankung an massivem Gewichtsverlust leiden, werden mithilfe von Astronautenkost dringend benötigte Energie und Nährstoffe konzentriert zugeführt. Wo gibt es Astronautennahrung zu kaufen? Trinknahrung und Astronautennahrung sind in gut sortierten Fachgeschäften, in Onlineshops für Pflegebedarf und in der Apotheke erhältlich. Astronautennahrung auf Rezept – die Voraussetzungen Wenn die Fähigkeit zur ausreichenden regulären Nahrungsaufnahme fehlt oder eingeschränkt ist, kann der behandelnde Arzt eine Trinknahrung verordnen. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten jedoch nur unter der Voraussetzung, dass keine andere alternative Maßnahme zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes führen kann.Anmerkung: Die Verordnungsfähigkeit von medizinischer Trinknahrung ist in der Arzneimittelrichtlinie geregelt.Sieht der Arzt den Einsatz von Astronautenkost als medizinische Notwendigkeit, so kann er diese als Arzneimittel verordnen. Mit dem vom Mediziner ausgestellten Rezept erhalten die Patienten die notwendigen Produkte in der Apotheke oder einem ausgewählten Fachgeschäft. Welche Produkte werden von der Krankenkasse bewilligt? Trinknahrung, die als Zugabe zur normalen Ernährung geeignet ist und nur zum Aufbau dient (bilanzierte Diät). Trinknahrung, die zur ausschließlichen Ernährung eingesetzt wird (vollbilanzierte Diät). Produkte mit einem Mindestenergiegehalt von 1 kcal/ml. Bilanzierte und vollbilanzierte Diät Leidet der Patient unter Nährstoffmangel, Schwäche oder Vitaminmangel, ist jedoch noch in der Lage reguläre Mahlzeiten zu sich zu nehmen, kann Astronautenkost als zusätzliches Nahrungsmittel eingesetzt werden - bilanzierte Diät. Ist die gewohnte Nahrungsaufnahme nur schwer oder gar nicht mehr möglich, dient die Astronautennahrung meist als alleinige und vollwertige Nahrungsquelle – vollbilanzierte Diät. Ob eine bilanzierte oder eine vollbilanzierte Diät zum Einsatz kommt, entscheidet der jeweilige Arzt aufgrund der Erkrankung des Patienten und dessen Ausgangssituation. Diese speziellen Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke dürfen nur unter ärztlicher Aufsicht verwendet werden und müssen mit einem eindeutigen Hinweis „Zum Diätmanagement bei …..“ versehen sein. Ebenfalls muss angegeben sein, für welche Krankheit, Störung oder Beschwerden das diätische Lebensmittel geeignet ist. Bilanzierte Diät Bei der bilanzierten Diät handelt es sich um Lebensmittel, die als Zusatz zu der normalen Ernährung eingenommen werden, um z. B. einen vorübergehenden Nährstoffmangel auszugleichen oder im Falle von Gewichtsverlust rasch eine hohe Menge an Kalorien zuzuführen.Anmerkung: Lebensmittel für die bilanzierte Diät sind nicht zur Behandlung einer Krankheit bestimmt, sie dienen lediglich zur Linderung von Symptomen, die durch eine Krankheit entstehen, zum Aufbau und zur Abdeckung der fehlenden Nährstoffe aufgrund einer Krankheit. pixabay - FabianoAdvertising Vollbilanzierte Diät Bei der vollbilanzierten Diät dient die Trinknahrung als alleiniges Nahrungsmittel und versorgt den Patienten mit allen essentiellen Nährstoffen, Vitaminen und Eiweißen. Die Einnahme kann oral oder auch via Sonde erfolgen. Das Wichtigste im Überblick Astronautennahrung hat ihren Ursprung in der Raumfahrt und wurde als Trinknahrung eigens für Personen, welche aufgrund verschiedener Erkrankungen die nötigen Nährstoffe nicht mit der regulären Mahlzeit aufnehmen können und an Mangelerscheinungen leiden weiterentwickelt.Die Astronautenkost gilt als Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke und wird in der Regel von einem Arzt verordnet. Die Einnahme sollte vom zuständigen Mediziner beobachtet und kontrolliert werden.Medizinische Astronautennahrung ist verordnungsfähig und wird von der Krankenkasse bezahlt. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass keine andere alternative Maßnahme zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes führen kann. Quellenangaben:AstronautennahrungArztpraxis BarmstedtDeutsche Apotheker Zeitung

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  • Die 40 Euro Pauschale für Pflegehilfsmittel

    Pflegebedürftige haben laut dem Pflegestärkungsgesetz Anspruch auf einen Zuschuss in der Höhe von Euro 40 zur Beschaffung von zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln. Diese sind in der Regel nur zum einmaligen Gebrauch vorgesehen und dienen der Pflege des Patienten. Voraussetzung dafür ist ein anerkannter Pflegegrad und die häusliche Pflege. Was sind zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel? Die Pflegehilfsmittel dienen zur Sicherstellung der täglichen Grundpflege des Patienten und sollen der pflegenden Person die häusliche Pflege erleichtern. pixabay - Alexas_Fotos Sämtliche zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel sind im Pflegehilfsmittelverzeichnis in der Gruppe 54 aufgelistet. Das Hilfsmittelverzeichnis können Sie online bei den Kranken- und Pflegekassen oder im zuständigen Sanitätshaus einsehen. Zu den von der Pflegekasse unterstützten Pflegehilfsmitteln zählen unter anderem  Saugende Bettschutzeinlagen Saugende Bettschutzeinlagen werden besonders bei bettlägerigen oder inkontinenten Pflegebedürftigen als Matratzenschutz unter den Körper gelegt. Diese stark saugenden Einlagen können große Flüssigkeitsmengen aufnehmen und ermöglichen dem Patienten dennoch eine trockene Liegefläche. Durch die kompakte Größe lassen sich die Auflagen schnell und einfach wechseln. Die Bettschutzeinlagen sind als Pflegehilfsmittel zum einmaligen Gebrauch in verschiedenen Größen erhältlich. Fingerlinge Diese Schutzüberzüge für einzelne Finger werden vorrangig zum Entfernen von Restkot aus dem Rektum verwendet, sind aber auch für andere Tätigkeiten geeignet. Sie werden zum Schutz vor dem Kontakt mit Körperflüssigkeiten des Pflegebedürftigen über die einzelnen Finger gezogen. EinmalhandschuheZum Schutz der Pflegeperson beim Umgang mit Körpersekreten und zur Vorbeugung bei ansteckenden Krankheiten oder Infektionen. Einmalhandschuhe bieten im Gegensatz zu den Fingerlingen einen Schutz der gesamten Hand und werden somit von Experten bevorzugt empfohlen. MundschutzEin Mundschutz ist eine Abdeckung von Mund und Nase und dient sowohl für die Pflegeperson als auch für den Patienten als Schutz und zur Vorbeugung von Krankheiten. Die Anwendung eines Mundschutzes ist schon bei einer einfachen Erkältung ratsam um den meist ohnehin bereits geschwächten Pflegebedürftigen vor weiteren Erkrankungen zu schützen. SchutzschürzenMeist aus wasserfestem und abwaschbarem Folienmaterial, entweder zum einmaligen Gebrauch oder zur mehrmaligen Verwendung. Dient der pflegenden Person als Hygieneschutz. HändedesinfektionsmittelDie Desinfektion mit Keim vermindernder Wirkung wurde speziell für den täglichen Gebrauch und zum Auftragen auf die Haut entwickelt. Sie dient zum Schutz der Pflegeperson und zur Vorbeugung bei ansteckenden Krankheiten. Die Hände sollten vorbeugend nach jedem Toilettengang sowie vor und nach den Mahlzeiten desinfiziert werden. FlächendesinfektionsmittelHierbei handelt es sich um eine Desinfektion mit Keim vermindernder Wirkung zur großflächigen Reinigung. Zur allgemeinen Hygiene und zur Minimierung von Risikofaktoren bei Krankheiten sollte die Flächendesinfektion vorbeugend auf oft gebrauchten Alltagsgegenständen, wie Fernbedienung, Telefon, Tischen, WC und Türschnallen verwendet werden. EinmallätzchenZum Schutz der Kleidung des Versicherten bei der Nahrungsaufnahme. In verschiedenen Ausführungen erhältlich, mit Kopföffnung oder Bändern zur Fixierung möglich, auch mit zusätzlicher Auffangtasche erhältlich. pixabay - whitesession Wer hat Anspruch auf zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel? Pflegebedürftige Personen mit einem anerkannten Pflegegrad von 1 bis 5 haben Anspruch auf die Erstattung der Kosten für zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel in Höhe von Euro 40 pro Monat. Voraussetzung für den Bezug dieser Leistung ist die private Pflege im häuslichen Umfeld der pflegebedürftigen Person. Befindet sich der Versicherte in einem Pflegeheim oder einer stationären Einrichtung werden die Pflegehilfsmittel von der Einrichtung selbst zur Verfügung gestellt und fallen unter deren laufende Betriebsmittel. Wird der Patient durch einen gewerblichen Pflegedienst betreut, müssen die Pflegehilfsmittel vom Pflegeanbieter bereitgestellt werden. Bei einer kombinierten Pflege aus privater Betreuung und einem professionellen Pflegedienst, besteht ebenso Anspruch auf die Erstattung der Pflegehilfsmittel durch die Pflegekasse. Für die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel wird keine ärztliche Verordnung benötigt, es genügt der Antrag auf Kostenübernahme bei der zuständigen Pflegekasse. Nach erfolgreicher Beantragung bei der Kasse, können Sie die gewünschten Produkte ganz einfach bei uns bestellen und wir liefern Ihnen Ihr monatliches Pflegepaket ganz bequem direkt nach Hause. Wie kann ich die Pflegehilfsmittel beantragen? Um die monatliche Pauschale für die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel in Höhe von Euro 40 zu erhalten muss ein Antrag bei der zuständigen Pflegekasse eingereicht werden. In einigen Fällen muss der Antrag für die Hilfsmittel an die Krankenkasse gestellt werden. Das ist insbesondere der Fall, wenn die Hilfsmittel einen Teil der Versorgung darstellen, welcher aufgrund einer Erkrankung oder Behinderung notwendig ist. Der Antrag für die Kostenübernahme ist in der Regel bei der Pflegekasse oder auch bei den Anbietern für Hilfsmittel erhältlich. Es ist auch möglich den Zuschuss telefonisch bei der Pflegekasse zu beantragen. Hier wird Ihnen im Normalfall ein Formular zum Ausfüllen zugesandt. Wir empfehlen allerdings die Kostenübernahme für die Pflegehilfsmittel schriftlich zu beantragen. Ist der Pflegebedürftige bereits in einen Pflegegrad eingestuft, ist in der Regel im Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) vermerkt, welche Pflegehilfsmittel für die Pflege notwendig sind. Die Auszahlung der Pauschale ist per Überweisung am Monatsanfang oder rückwirkend durch Einreichen der Rechnungen möglich. Eine nachträgliche Erstattung erfolgt nur nach Vorlage der Quittungen. Gerne helfen wir Ihnen bei der Antragstellung. Lassen Sie sich Ihr Hilfsmittelpaket automatisch jeden Monat nach Hause liefern Mit unserer Abo-Funktion können Sie sich ganz einfach Ihr persönliches Hilfsmittelpaket zusammenstellen und wir liefern Ihre ausgewählten Produkte Monat für Monat automatisch bis vor Ihre Haustüre. Wir garantieren eine pünktliche Lieferung in einer neutralen Verpackung. Somit entfallen für Sie die aufwendigen monatlichen Besorgungen und Sie haben mehr Zeit um Ihre Angehörigen zu pflegen. Sollten sich Ihre Bedürfnisse ändern, können Sie das monatliche Abo jederzeit ganz einfach anpassen. Benötigen Sie Hilfe bei der Antragstellung? Auch das übernehmen wir gerne für Sie, senden Sie uns einfach das ausgefüllte Antragsformular und wir kümmern uns um den Rest. Die Verrechnung erfolgt direkt mit der Pflegekasse. Haben Sie noch Fragen? Unsere Fachberatung steht Ihnen unter 0621 3 915657 - 23 oder per Mail info@hilfsmittelprofi.de gerne zur Verfügung. Quellenangaben:AOKSozialversicherung kompetent

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