Neben Kohlenhydraten und Fetten zählt Eiweiß zu den wichtigsten Bestandteilen unserer Ernährung. Es hilft dabei, kranke Zellen in unserem Körper zu reparieren und neue aufzubauen. Dabei haben Menschen einen unterschiedlichen Bedarf. Dieser hängt ganz davon ab, wie fit man ist und wie häufig man sich bewegt. Als Faustregel gilt: Ein erwachsener Mensch benötigt etwa 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Doch Vorsicht! Wenn man zu viel Eiweiß zu sich nimmt, kann der Körper übersäuern. Diese Übersäuerung ist jedoch nicht so schädlich wie der Eiweißmangel.

Eiweißmangel

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Welche Auswirkungen hat in Eiweißmangel?

Ein Eiweißmangel bedeutet, dass der Körper weniger Eiweiß zur Verfügung hat, als er benötigt. Auf diese Weise werden Körperzellen beschädigt. Die Symptome eines Mangels sind häufig recht unspezifisch und wirken sich von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich aus. Diese Symptome können vereinzelt, aber auch in ihrer Gesamtheit auftreten:

  •         Abnahme von Muskelmasse, weil der Körper bei einem Mangel auf die Proteine im Muskelgewebe zugreift.
  •         Wassereinlagerungen im Körper, da das Eiweiß im Normalfall dabei hilft, das Wasser abzubauen. Bei einem Mangel kommt es zu Schwellungen.
  •         Schwächung des Immunsystems.
  •         Heißhungerattacken: Proteine sorgen für einen stabilen Blutzuckerspiegel. Wenn der Körper nicht mehr genug Eiweiß zur Verfügung hat, kann der Wert schwanken. Es folgen Heißhungerattacken.
  •         Gestörte Wundheilung: Wenn ein Mensch nicht genug Eiweiß aufnimmt, kann das die Wundheilung verlangsamen.
  •         Äußere Erscheinungformen wie Haarausfall, Falten und Augenränder.

 

Ein Eiweißmangel kann sich aber auch auf die Psyche auswirken:

  •         Unzufriedenheit und Stimmungsschwankungen treten auf, ebenso wie Müdigkeit und Unkonzentriertheit.
  •         Starke Mangelerscheinungen können sogar psychische Erkrankungen hervorrufen. 

Suchen Sie bei einem Eiweißmangel Ihren Hausarzt auf!

Versuchen Sie nicht, Ihren Eiweißhaushalt selbst in den Griff zu bekommen, sollten Sie einen Mangel bei sich vermuten. Suchen Sie einen Arzt auf und lassen Sie ihren Mangel medizinisch abklären. Ihr Hausarzt wird dann mit Ihnen zusammen eine Therapie konzipieren.