Blasenschwäche bei Frauen: Richtig behandeln

Inkontinenz gehört zu den häufigsten Erkrankungen unserer modernen Gesellschaft. Das typische Krankheitsbild von "Blasenschwäche & Frau" plagt viele der Leidtragenden. Dieser Artikel erörtert die Symptome und informiert die Leserin, wie eine frühzeitige Diagnose die Regeneration und das Lebensgefühl positiv beeinflussen können.

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Häufiges Problem: Inkontinenz bei Frauen

Fast 25 Prozent aller Frauen leben laut der Deutschen Kontinenz Gesellschaft (DKG) mit Harn- oder Stuhlinkontinenz.

Die Symptome der Inkontinenz gelten als "Altenproblem", was ein Irrtum ist: Die DKG erklärt, dass fünf von 100 Frauenunter 65 und sogar junge Frauen um 25 betroffen sind.

Gerade bei den jüngeren Damen ist die Scham groß, und viele Erkrankte wagen keinen Arztbesuch, weil die Blasenschwäche noch immer ein gesellschaftliches Tabuthema ist. Zahlreiche Betroffene bleiben aus Scham dem gesellschaftlichen Leben fern.

Ein Besuch beim Experten ist jedoch aus verschiedenen Gründen wichtig: Nur ein Facharzt kann die richtige Diagnose stellen - unabdingbar für eine erfolgreiche Therapie. Denn viele Arten der Krankheit lassen sich inzwischen erfolgreich behandeln, sei es durch gezielte Beckenbodenübungen, medikamentös oder operativ.

Die gute Nachricht ist, dass Frau die Krankheit heute nicht mehr "still-leidend hinnehmen" muss, sondern die Symptome lindern kann, beispielsweise mit richtigen Training und einem professionellen Hilfsmittel wie einer Einlage oder einem Panty. 

Tipp 1: Lindern Sie Harndrang mit der Beckenübung für den Notfall

Beugen Sie Ihren Oberkörper nach hinten und vorne - wenn Sie in der Öffentlichkeit sind, können Sie die Schnürsenkel der Schuhe binden. Dieses Vornüberbeugen verändert die Druckverhältnisse im Bauchraum - der Harndrang vergeht.

Obwohl mehrere Millionen Menschen in Deutschland von dem Problem betroffen sind, spricht man in der Öffentlichkeit nicht über Inkontinenz - sei es bei der Frau oder beim Mann.

Inkontinenz bei Frauen: Zahlen und Fakten

Inkontinenz ist die häufigste chronische Krankheit unter Frauen (35 Prozent), damit liegt sie noch vor Hypertonie, Depression oder Diabetes.

Aussagekräftige Zahlen:

  • Inkontinenz: Frauen im Alter zwischen 20 und 30 sind zu etwa 10% betroffen.
  • Frauen im mittleren Alter sind häufiger inkontinent – 25 Prozent der 40- bis 50-jährigen Frauen.
  • Die größte Gruppe (40 Prozent) unter den betroffenen Frauen sind die älteren Frauen ab 80 Jahren.

Die Belastungsinkontinenz ist die am weitesten verbreitete Art der Inkontinenz bei Frauen.

Tipp 2: Verwenden Sie Vaginalkonen

Unter Frauen kursieren sie schon länger: Kleine Kugeln, die Frauen in ihre Scheide einführen und dort die Muskulatur trainieren. Das richtige Training wirkt sich positiv auf die Blasenschwäche der Frau aus.

Wenn ein sehr einschränkender Schweregrad der Inkontinenz bei Frauen vorliegt, können Sie, wenn sanftere Therapiemöglichkeiten versagen, mit dem Arzt über eine Operation sprechen. Ein operativer Eingriff normalisiert die Lage und Funktion der Blase, Harnröhre und Scheide.

Mit diesem Eingriff wirkt man Inkontinenz bei Frauen wirkungsvoll entgegen.

Schlussfolgerung Blasenschwäche Frau: Prävention ist wichtig

Fazit bei Blasenschwäche: Frau leidet nicht nur unter dem körperlichen, sondern auch unter dem seelischen Stress. Dem müssen Sie sich nicht aussetzen. Die frühzeitige Diagnose bringt gute Behandlungserfolge.

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Quellenangaben:
Frauenärzte Dr.Pett & Dr.Jandi
Ärzteblatt
Urologe Bensheim

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